Bin am Samstagabend nach Frauenzimmern gefahren und habe dort auf dem Platz von uns und ‚Hoffnung und Hilfe‘ übernachtet. Daniel kam Sonntagmorgen und dann sind wir mit 2 Lastzügen losgefahren. In Suben an der Grenze zu Österreich haben wir dann unsere GO-Boxen für die Maut in Österreich aufgeladen. Der nächste Stopp war St. Valentin zum Tanken bei Masterdiesel. Weiter ging es an diesem Tag bis Nickelsdorf, wo wir auf dem Autohof Paprika zu Abend gegessen und übernachtet haben.
Am Montagmorgen ging es dann frisch ausgeruht weiter über Budapest nach Nadlac zur Grenze nach Rumänien. Nach einem kurzen Stopp zum Kauf der RO-Vignetta fuhren wir weiter bis kurz hinter Sibiu, um an der Strecke auf einem TIR Parkplatz mit Restaurant zu übernachten.
Am Dienstag fuhren wir bis zum Dorf Pleasa, wo der Bruder von Stefan vom Missionswerk ‚Muntele Moria‘ einen Stellplatz zum Abladen besitzt. Mein Lastzug bleibt zum Abladen dort stehen. Nach einem guten Mittagessen fuhren Daniel und ich gemeinsam weiter Richtung Moldawien nach Sculeni zur Grenze. Am Abend waren wir an der Grenze und sind wie gewohnt an der Lkw Warteschlage bis zum Schlagbaum vorgezogen. Jedoch schickte der Zollbeamte uns wieder an das Ende der Warteschlange, weil wir keine wichtigen Güter geladen hatten. Trotz dieses Umstands dauerte es nur 2 Stunden bis wir wieder regulär am Schlagbaum standen. Die Zollabwicklung ging relativ zügig und auch die Hitze kühlte etwas ab. Auch auf der moldawenischen Seite wurden wir schnell abgefertigt, so dass wir noch ein gutes Stück weiter fahren konnten. In der Nähe von Balti fanden wir an einer Tankstelle einen Platz zum Übernachten.
Am Mittwoch fuhren wir weiter bis zum Zollhof in Balti. Dort wurden wir von einem Vertreter eines ortsansässigen Missionswerks erwartet, der für uns und die Gemeinde in Neu-Bratuschani die Zollformalitäten erledigt. Beim Eintragen unserer Gewichte von Lastzug und Container gab es Schwierigkeiten, so dass der Zöllner veranlasste, dass der gesamte Lastzug entladen werden musste. Daniel telefonierte mit dem Gemeindeleiter in Neu-Bratuschani und so kamen ca. 15 Gemeindemitglieder, die unseren kompletten Lastzug in einer Halle unter Zollaufsicht abgeladen und wieder aufgeladen haben. Der Zollbeamte nahm dabei jeden Karton und jedes Hilfsgut genau in Augenschein. Um 16:40 war dann wieder alles verladen und der Beamte vertröstete uns auf den nächsten Tag. Die Geschwister fuhren wieder zurück nach Hause. Daniel und ich fuhren mit dem Bus in die Innenstadt von Balti zum Abendessen und zu einem kleinen Stadtbummel.
Am Donnerstagmittag war die Abfertigung dann erledigt, so dass wir zum Abladen zur Gemeinde fahren konnten. Zuerst wurde der Lkw abgeladen. Dann wurde der Anhänger mit 2 Traktoren zur Abladestelle gezogen. In der Zwischenzeit konnten Daniel und ich beim Gemeindeleiter duschen und essen. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück zur Grenze. Die Abfertigung auf der moldawenischen Seite ging zügig von statten. Wir mussten nur vor der Überquerung des Grenzflusses warten, bis auf der rumänischen Seite wieder Platz war. Wir sind nach der Abfertigung durch den rumänischen Zoll noch ein gutes Stück gefahren, bis wir an einer Eventhalle einen Platz zum Übernachten gefunden hatten.
Am Freitagmorgen ging es weiter zum Standort meines Lkws. Nach einem guten Mittagessen fuhren wir weiter bis zum Missionswerk Hoffnungshafen in der Nähe von Sibiu. Dort haben wir gut zu Abend gegessen und mit Matthias Ruopp Details zum Transport von geladenen Container besprochen.
Am Samstagmorgen, nach einem guten Frühstück, ging es weiter Richtung Heimat. Kurz vor Arad wurden beide Lkws gewaschen und dann weiter bis zum Übernachtungsplatz auf dem Rasthof St. Pölten.
Am Sonntag fuhren wir, unterbrochen von einem Tankstopp in St.Valentin, bis nach Hause, wo wir nach gut 3800 km wohlbehalten angekommen sind.