Reiseberichte

Reisebericht Ukrainefahrt vom 03.10 – 10.10.2025

Am Tag der Deutschen Einheit startet unser Transport. Reinhard und ich fuhren von Sielmingen aus los und trafen die anderen 4 Lkws auf dem Rasthof Hohenlohe an der A6. Somit waren 2 Lastzüge von AGAPE und 3 Lastzüge von ‚Hoffnung und Hilfe‘ unterwegs Richtung Osten. In Polen haben wir dann auf einem Autohof übernachtet. Am Samstag ging es dann zügig weiter zur polnischen Grenze. Das Terminal auf dem Lkw Parkplatz an der Autobahn war mal wieder defekt, so mussten wir unsere Lkws auf dem Ausweichparkplatz registrieren. Nach einem Telefonat mit dem polnischen Grenz-Zollamt durften wir bis zum Schlagbaum vorziehen. Dort hieß es warten und sich in Geduld üben. Es gab dann noch eine kleine Episode mit der polnischen Straßenverkehrsbehörde, wobei 2 Fahrer dann noch wegen einer Lapalie Strafe zahlen mussten. Wir schafften es noch am Samstagabend über die ukrainische Grenze und übernachteten kurz hinter der Grenze auf einem Lkw Parkplatz.

Am Sonntag ging es dann zügig weiter Nach Odessa. Unterwegs kamen wir in Lviv (Lemberg) vorbei. Eine Stunde nach einem Raketenangriff auf Industrieanlagen sind wir an schwarzen Rauchwolken vorbei gefahren. Das machte uns nochmals bewusst, wie wichtig und notwendig die Gebete der Geschwister zu Hause sind.

Wir kamen dann – Gott sei Dank – spätabends wohlbehalten in Odessa an. Die 3 Lkws von ‚Hoffnung und Hilfe‘ fuhren weiter zum Missionswerk ‚Neues Leben‘ und übernachteten dort während Daniel, Edi, Reinhard und ich zur lutherischen Bibelschule fuhren und dort nach einem guten Abendessen ins Bett gingen. Am Montagmorgen ging es dann ans Abladen. Wie gewohnt waren die Pastoren aus den Krisenregionen mit Fahrzeugen und Anhänger vor Ort. Ein Teil der Ladung wurde gleich auf die bereit stehenden Fahrzeuge verladen und zum Weitertransport vorbereitet. Spätnachmittags ging es dann noch zum Missionswerk ‘Neues Leben‘, wo der Rest der Ladung von unseren Lkws abgeladen wurde.

Am Dienstagmorgen fuhren wir alle mit dem Missionsleiter von ‚Neues Leben‘ zum Gemeindezentrum nach Odessa hinein. Dort stellte uns Fjodor Gerasimow seine weiteren Projekte vor. Auch hatten wir wieder die Gelegenheit das Hospiz zu besuchen. Alle Teilnehmer waren beeindruckt von den Plänen des Missionswerks. Am Nachmittag machten wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg in die Heimat. Mittwochnacht übernachteten wir wieder auf der polnischen Seite. Am Donnerstag ging es nach Tankstopp und Waschen der Lkws weiter Richtung Deutschland, wo wir am frühen Freitagabend wohlbehalten wieder ankamen.

Dieser Transport hat einmal mehr gezeigt, dass das Gebet um Bewahrung und Begleitung lebensnotwendig ist. Vielen Dank an alle, die an uns im Gebet gedacht haben.