Reiseberichte

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Am Samstag, den 17.08. ging es nachmittags los. Nachmittags deshalb, weil Tobias als Pfarrer noch eine Traunung zu vollziehen hatte. Reinhard und ich fuhren mit unserem Lastzug und Tobias mit unserem 2. Lastzug auf der A81 Richtung Heilbronn. Dort sammelten wir noch unseren 2. Vorsitzenden auf, der mit Tobias ein Fahrerteam bildete. Tags zuvor waren Tobias und ich noch mit beiden Lastzügen bei Zollamt Stuttgart-Hafen, um die Ausfuhrerklärungen für beide Fahrzeuge abzuholen. Dabei wurde die Ladung noch einer eingehenden Kontrolle seitens der Zollbehörde unterzogen. Zügig ging es aber jetzt weiter bis Nickelsdorf, wo wir spät nachts ankamen und auf dem ehemaligen Zollhof übernachteten. Durch Ungarn und Rumänien über die Karpaten ging es weiter nach Albita, der Grenzstadt nach Moldawien. Leider gab es Probleme mit unseren Ladepapieren, so dass wir einen kompletten Tag und eine Nacht auf dem Zollhof in Leuseni verbringen mussten. In der Zwischenzeit versuchte Jura, unser Kontaktmann und Freund, die Probleme mit den Dokumenten in Chisinau beim Inlandszoll zu klären. Unser Zeitplan kam dadurch etwas durcheinander, so dass wir erst am Mittwoch in Chisinau entzollen konnten. Dafür ging es mit dem Abladen in Milesti Mici umso schneller, da ein paar kräftige Hände uns noch unterstützten. Am Donnerstag ging es dann noch zu einer Gemeinde nach Bratuschani, 200 km nördlich von Chisinau. Auch dort wurden wir schon erwartet, und viel Hände machten schnell ein Ende und der Lkw war leer. Von Bratuschani aus werden die von uns angelieferten Hilfsgüter, die von einer befreundeten Organisation aus Neustadt gesammelt und verpackt wurden, weiter im nördlichen Teil von Moldawien verteilt. Die Hilfsgüter, die wir in Chisinau abgeladen haben, werden von unserem Kontaktmann Jura und seinen Helfern in der näheren und weiteren Umgebung der Hauptstadt verteilt. Am Freitagnachmittag machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Zwischenstopp bei Pastor Victor in Petresti, der uns sein neuestes Projekt, ein von der Gemeinde gesponsertes Haus für eine arme Familie, zeigte. Am Sonntagnachmittag waren wir wieder wohlbehalten zurück in Sielmingen.

  • Bild 1: Zollkontrolle in Stuttgart
  • Bild 2 +3: Übernachtung und Frühstück auf dem Zollhof in Nickelsdorf
  • Bild 4: Reinhard in Aktion
  • Bild 5: Über die Donau
  • Bild 6: Blick auf die Instrumententafel bei 30 Grad
  • Bild 7 – 9: Unterwegs….
  • Bild 10: ein sauberer rumänischer Autohof
  • Bild 11 – 15: Landschaftsimpressionen
  • Bild 16 – 18: Versuche, etwas zum Lebensunterhalt zu verdienen
  • Bild 19-20: Warten auf dem Zollhof in an der Grenze nach Moldawien
  • Bild 21 -24: Warten am Inlandszoll in Chisinau
  • Bild 25-26: Abladen in Milesti Mici bei Chisinau
  • Bild 27-30: Auf dem Weg nach Bratuschani
  • Bild 31-32: Fleißige Hände
  • Bild 33-35: Gemeinde in Bratuschani
  • Bild 36-38: Auf dem Rückweg durch Moldawien und Rumänien
  • Bild 39: Victor’s neustes Projekt
  • Bild 40-43: Auch ‚Helden‘ brauchen eine Wäsche…..
  • Bild 44: wir lassen es uns in Ungarn noch einmal schmecken.

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Unsere diesjährige Osterfahrt konnten wir vor den Osterfeiertagen durchführen. Nach 3 Tagen Fahrt kamen meine Frau und ich wohlbehalten in Ploiesti an. Diesmal war die gesamte Ladung von über 10 t. von der Friedenshütte Bonlanden und einer Brüdergemeinde aus Metzingen bereitgestellt. Die Ladung bestand diesmal aus Pflegeartikel, Rollstühle, Gehhilfen, Kleinmöbel, Konferenzstühle und –tische, sowie aus Kleidung, Decken und andere dringend benötigte Hilfsgüter. Diese Ladung war für Familie Schöffand bestimmt, die eine hervorragende Arbeit unter alten und behinderten Menschen leistet. Im Sommer werden über 6 Wochen lang Freizeiten für Menschen mit Handicap von der Familie Schöffand angeboten und durchgeführt. Unser nächster Halt war unser Kinderheim ’Haus der Hoffnung‘ in Baru. Dort überbrachten wir Ostergrüße an die Heimkinder. Die Kinder waren etwas aufgeregt, da sie am nächsten Tag einen Besuch in der Glasfabrik in Turda machen durften. Zur gleichen Zeit war Daniel mit einem Heimkind namens Gabriel in Cluj unterwegs , um eine geeignete Universität für den jungen Mann zu finden. Unsere 3. und letzte Station war in Petresti bei Pastor Victor Suteu und seiner Familie. Zusammen mit Pastor Victor besuchten meine Frau und ich das von uns immer wieder unterstützte Romadorf in Capulna. Wir waren überrascht, was sich in letzter Zeit positiv verändert hat. Beim abendlichen gemeinsamen Grillen tauschten wir uns aus. Eines der Hauptthemen war die bevorstehende Erdbeeren ernte in Deutschland. Viele junge Familien werden wieder für 2-3 Monate auseinandergerissen. Die Kinder bleiben zumeist bei den Großeltern oder Freunden, während die Eltern versuchen genügend Geld zu verdienen, um das restliche Jahr zu überleben. Nach einer sehr intensiven Zeit machten meine Frau und ich uns wieder auf den Rückweg.

  • Bild 1 +2: Einer der Rastplätze unterwegs
  • Bild 3-7: Unterwegs in Siebenbürgen
  • Bild 8: Über die Karpaten
  • Bild 9: Abladen bei Peter
  • Bild 10 -13: Durch Oltenien, den Süden Rumäniens
  • Bild 14: Wasserversorgung in Oltenien
  • Bild 15-16: Auf dem Weg nach Baru
  • Bild 17: Sicheres Parken vor dem Bürgermeisteramt
  • Bild 18 -20: Praktische Hilfe für eine arme Familie durch die Gemeinde von Pastor Victor
  • Bild 21-25: Veränderungen im Romadorf bei Capulna
  • Bild 26-27: noch Verbesserungspotential
  • Bild 28: auf dem Heimweg

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Am Tag nach Silvester ging es zusammen mit meiner Frau mit einem Transport nach Rumänien. Geladen hatten wir diesmal sehr viele Krankenhausartikel, wie Betten und Matratzen, sowie Nachttische. Unser Ziel war die Stadt Baru, wo auch unser Kinderheim ‚Haus der Hoffnung‘ liegt. Dieses Kinderheim unterstützen wir schon 1998, nicht nur mit Gütern für das Kinderheim, sondern auch mit Hilfsgüter für die Bevölkerung. Daniel Raducanu und seine Frau Lilianna verteilen die Sachen an die hilfsbedürftigen Menschen in ihrer Umgebung. Durch diese Unterstützung gewannen die Menschen Vertrauen zu Ihm und er ließ sich als Bürgermeister aufstellen. Er ist jetzt schon viele Jahre Bürgermeister des Ortes und hat sehr viel bewegt. Elektrischen Strom verlegt, Kanalisation ausgebaut, und viele andere Dinge. Damit es nicht zu einem Interessenskonflikt kommt hat er die Leitung des Kinderheims an seine frau Lilianna abgegeben. Durch die guten Kontakte auch zu anderen Bürgermeistern in der Umgebung kam es dazu, dass unsere Krankenhausartikel in das Krankenhaus von Hateg geliefert werden. Aus Platzgründen wurden die Betten in Baru zwischengelagert, um später auf die einzelnen Stationen verteilt zu werden. Nach einem Empfang beim Bürgermeister von Hateg, einem Abendessen mit Familie Raducanu und einem Ausflug in die Berge der Umgebung ging es am Samstagmorgen wieder zurück nach Deutschland.

  • Bild 1-4: Besuch im Krankenhaus von Hateg
  • Bild 5: Empfang beim Bürgermeister von Hateg zusammen mit der Direktorin des Krankenhauses
  • Bild 6: Abladen der Hilfsgüter
  • Bild 7: Zwischenlager in Baru
  • Bild 8 -11: Neubau des Kindergartens in Baru auf Initiative von Bürgermeister Daniel Raducanu
  • Bild 12: neugierige Zuschauer
  • Bild 13: unterwegs nach Hause

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Am Samstag, den 29. September machten sich Daniel und ich im Iveco auf den Weg in die Ukraine. Die Route führt über den Grenzübergang Görlitz, Polen in die Ukraine. Unterwegs hatten wir noch eine kleine Panne, eine Dieselleitung war undicht, aber Daniel konnte es reparieren. Es war sowieso die letzte Fahrt mit dem IVECO, er ging danach wieder zurück zu seinem ursprünglichen Besitzer. Am Grenzübergang Dorohursk benötigten wir 8 Stunden, bis wir auf der ukrainischen Seite waren. Am Montagabend erreichten wir den Ort Smila, wo wir von unserem Kontaktmann Jura herzlich empfangen wurden. Jura ist ein Geschäftsmann, er besitzt ein Sägewerk und seine Söhne haben begonnen eine kleine Nudelfabrik aufzubauen. Dank seiner guten Kontakte zum Zoll, wo Ihn jeder als ehrlichen Mann schätzt, konnten wir am Dienstag zur Mittagszeit einen Teil der Ladung bei Ihm abladen. Nach einem Mittagessen ging es über schlechte Landstraßen zur Autobahn nach Odessa, wo wir am Abend bei Sascha ankamen. Am Mittwochmorgen wurde mit Hilfe der Bibelschüler der Lkw abgeladen und teilweise auf weitere Fahrzeuge zum Weitertransport umgeladen. Abends gab es dann mit Sacha noch einen Stadtspaziergang durch das sehenswerte Odessa, bevor wir uns am Donnerstag morgen wieder auf den Heimweg machten.

  • Bild 1-2: Kleine Undichtigkeiten am Iveco
  • Bild 3+4: Nudelfabrik in Smila
  • Bild 5: Sägewerk von Jura
  • Bild 6: Teilentladung in Smila
  • Bild 7-16: Unterwegs von Smila zur Autobahn nach Odessa
  • Bild 17-24: Ab- Umladen der Hilfsgüter
  • Bild 25: Werbung für die Armee
  • Bild 26-29: Kontrastprogramm Odessa

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Am Samstag, den 11. August machten wir uns mit 2 Lastzügen auf den Weg nach Moldawien. Wir, das sind Daniel und Artur im Actros, Reinhard und ich im Iveco. Mit insgesamt ca. 25 Tonnen an Hilfsgütern ging es doch recht zügig voran. Am Montag, den 13.August warteten wir auf einem Parkplatz in Sichtweite der rumänisch-moldawenischen Grenze auf die Ankunft von Jura auf dem Zollhof von Leuseni. Er ist uns immer eine große Hilfe bei den Zollformalitäten, daher kommt er immer von Chisinau an die Grenze. Spät in der Nacht waren die Zollformalitäten erledigt, so dass wir die restlichen 100 km von der Grenze nach Chisinau unter die Räder nehmen konnten. Nach einer kurzen Nacht ging es weiter zum Inlandszoll in Chisinau. Dort brauchten wir viel Geduld, bis alles erledigt war. Noch am Abend wurden beide Lkw in Milesti Mici, einem Nachbarort von Chisnau bei einem Obsthändler beide Lkws entladen bis auf den Actros, mit dem wir am Mittwoch nach Neo-Bratuschani fahren wollten.

Micha, der Obsthändler stellt uns immer für einen begrenzten Zeitraum seine Kühlhallen als Lager zur Verfügung. Am Mittwoch morgen ging es dann weiter nach Bratuschani. Reinhard und ich fuhren mit Jura im VW-Bus mit, während Daniel und Artur mit dem Actros fuhren. Bis auf eine Polizeikontrolle verlief die 200 km lange Fahrt ohne Probleme. Die Geschwister der Gemeinde in Neo-Bratuschani erwarteten uns schon, so dass das Abladen recht zügig von statten ging. Nach einem Imbiß fuhren wir wieder zurück nach Chisnau, wo wir am Abend noch zusammen mit unseren Gastgebern eine Stadtbesichtigung machten.

Am Donnerstag ging es dann wieder zurück Richtung Heimat. Am Abend machten wir eine Nachtpause bei Familie Suteu. Am nächsten Morgen zeigte uns Pastor Victor sein neuestes Projekt, den Bau eines kleinen Häuschens für eine arme Familie. Mal schauen wie weit er gekommen ist, bis wir uns wiedersehen! Danach ging es weiter nach Hause, wo wir am Sonntagnachmittag wohlbehalten ankamen.

  • Bild 1: Eine typische Rast für Lkw-Fahrer
  • Bild 2-5: Eindrücke aus Rumänien
  • Bild 6: Warten, bis Jura sich meldet, dass er auf dem Zollhof angekommen ist
  • Bild 7-11: Abladen bis tief in die Nacht
  • Bild 12: Zu schnell unterwegs ??
  • Bild 13: Abladen in Neo-Bratuschani
  • Bild 14: Reinhard überprüft, ob das Klavier den Transport heil überstanden hat :)
  • Bild 15: gestapelte Hilfsgüter
  • Bild 16: das Versammlungshaus der Gemeinde von Neo-Bratuschani
  • Bild 17: Transport eines mobilen Taufbeckens von Neo-Bratuschani…
  • Bild 18: ……zu dieser Gemeinde, wo in nächster Zeittaufen stattfinden sollen.
  • Bild 19+20: Transport gelungen!
  • Bild 21: von links nach rechts: Daniel und Artur, sowie Jura und seine Frau Ala
  • Bild 22: Pastor Victor‘s neuestes Projekt
  • Bild 23: Überbleibsel vergangener Tage

Kontakt

AGAPE e.V.
Jakobstraße 60
70794 Filderstadt
Telefon: 07158 - 940 715
E-Mail: michael.gromer@agape-filderstadt.de