Reiseberichte

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Am Tag nach Silvester ging es zusammen mit meiner Frau mit einem Transport nach Rumänien. Geladen hatten wir diesmal sehr viele Krankenhausartikel, wie Betten und Matratzen, sowie Nachttische. Unser Ziel war die Stadt Baru, wo auch unser Kinderheim ‚Haus der Hoffnung‘ liegt. Dieses Kinderheim unterstützen wir schon 1998, nicht nur mit Gütern für das Kinderheim, sondern auch mit Hilfsgüter für die Bevölkerung. Daniel Raducanu und seine Frau Lilianna verteilen die Sachen an die hilfsbedürftigen Menschen in ihrer Umgebung. Durch diese Unterstützung gewannen die Menschen Vertrauen zu Ihm und er ließ sich als Bürgermeister aufstellen. Er ist jetzt schon viele Jahre Bürgermeister des Ortes und hat sehr viel bewegt. Elektrischen Strom verlegt, Kanalisation ausgebaut, und viele andere Dinge. Damit es nicht zu einem Interessenskonflikt kommt hat er die Leitung des Kinderheims an seine frau Lilianna abgegeben. Durch die guten Kontakte auch zu anderen Bürgermeistern in der Umgebung kam es dazu, dass unsere Krankenhausartikel in das Krankenhaus von Hateg geliefert werden. Aus Platzgründen wurden die Betten in Baru zwischengelagert, um später auf die einzelnen Stationen verteilt zu werden. Nach einem Empfang beim Bürgermeister von Hateg, einem Abendessen mit Familie Raducanu und einem Ausflug in die Berge der Umgebung ging es am Samstagmorgen wieder zurück nach Deutschland.

  • Bild 1-4: Besuch im Krankenhaus von Hateg
  • Bild 5: Empfang beim Bürgermeister von Hateg zusammen mit der Direktorin des Krankenhauses
  • Bild 6: Abladen der Hilfsgüter
  • Bild 7: Zwischenlager in Baru
  • Bild 8 -11: Neubau des Kindergartens in Baru auf Initiative von Bürgermeister Daniel Raducanu
  • Bild 12: neugierige Zuschauer
  • Bild 13: unterwegs nach Hause

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Am Samstag, den 29. September machten sich Daniel und ich im Iveco auf den Weg in die Ukraine. Die Route führt über den Grenzübergang Görlitz, Polen in die Ukraine. Unterwegs hatten wir noch eine kleine Panne, eine Dieselleitung war undicht, aber Daniel konnte es reparieren. Es war sowieso die letzte Fahrt mit dem IVECO, er ging danach wieder zurück zu seinem ursprünglichen Besitzer. Am Grenzübergang Dorohursk benötigten wir 8 Stunden, bis wir auf der ukrainischen Seite waren. Am Montagabend erreichten wir den Ort Smila, wo wir von unserem Kontaktmann Jura herzlich empfangen wurden. Jura ist ein Geschäftsmann, er besitzt ein Sägewerk und seine Söhne haben begonnen eine kleine Nudelfabrik aufzubauen. Dank seiner guten Kontakte zum Zoll, wo Ihn jeder als ehrlichen Mann schätzt, konnten wir am Dienstag zur Mittagszeit einen Teil der Ladung bei Ihm abladen. Nach einem Mittagessen ging es über schlechte Landstraßen zur Autobahn nach Odessa, wo wir am Abend bei Sascha ankamen. Am Mittwochmorgen wurde mit Hilfe der Bibelschüler der Lkw abgeladen und teilweise auf weitere Fahrzeuge zum Weitertransport umgeladen. Abends gab es dann mit Sacha noch einen Stadtspaziergang durch das sehenswerte Odessa, bevor wir uns am Donnerstag morgen wieder auf den Heimweg machten.

  • Bild 1-2: Kleine Undichtigkeiten am Iveco
  • Bild 3+4: Nudelfabrik in Smila
  • Bild 5: Sägewerk von Jura
  • Bild 6: Teilentladung in Smila
  • Bild 7-16: Unterwegs von Smila zur Autobahn nach Odessa
  • Bild 17-24: Ab- Umladen der Hilfsgüter
  • Bild 25: Werbung für die Armee
  • Bild 26-29: Kontrastprogramm Odessa

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Am Samstag, den 11. August machten wir uns mit 2 Lastzügen auf den Weg nach Moldawien. Wir, das sind Daniel und Artur im Actros, Reinhard und ich im Iveco. Mit insgesamt ca. 25 Tonnen an Hilfsgütern ging es doch recht zügig voran. Am Montag, den 13.August warteten wir auf einem Parkplatz in Sichtweite der rumänisch-moldawenischen Grenze auf die Ankunft von Jura auf dem Zollhof von Leuseni. Er ist uns immer eine große Hilfe bei den Zollformalitäten, daher kommt er immer von Chisinau an die Grenze. Spät in der Nacht waren die Zollformalitäten erledigt, so dass wir die restlichen 100 km von der Grenze nach Chisinau unter die Räder nehmen konnten. Nach einer kurzen Nacht ging es weiter zum Inlandszoll in Chisinau. Dort brauchten wir viel Geduld, bis alles erledigt war. Noch am Abend wurden beide Lkw in Milesti Mici, einem Nachbarort von Chisnau bei einem Obsthändler beide Lkws entladen bis auf den Actros, mit dem wir am Mittwoch nach Neo-Bratuschani fahren wollten.

Micha, der Obsthändler stellt uns immer für einen begrenzten Zeitraum seine Kühlhallen als Lager zur Verfügung. Am Mittwoch morgen ging es dann weiter nach Bratuschani. Reinhard und ich fuhren mit Jura im VW-Bus mit, während Daniel und Artur mit dem Actros fuhren. Bis auf eine Polizeikontrolle verlief die 200 km lange Fahrt ohne Probleme. Die Geschwister der Gemeinde in Neo-Bratuschani erwarteten uns schon, so dass das Abladen recht zügig von statten ging. Nach einem Imbiß fuhren wir wieder zurück nach Chisnau, wo wir am Abend noch zusammen mit unseren Gastgebern eine Stadtbesichtigung machten.

Am Donnerstag ging es dann wieder zurück Richtung Heimat. Am Abend machten wir eine Nachtpause bei Familie Suteu. Am nächsten Morgen zeigte uns Pastor Victor sein neuestes Projekt, den Bau eines kleinen Häuschens für eine arme Familie. Mal schauen wie weit er gekommen ist, bis wir uns wiedersehen! Danach ging es weiter nach Hause, wo wir am Sonntagnachmittag wohlbehalten ankamen.

  • Bild 1: Eine typische Rast für Lkw-Fahrer
  • Bild 2-5: Eindrücke aus Rumänien
  • Bild 6: Warten, bis Jura sich meldet, dass er auf dem Zollhof angekommen ist
  • Bild 7-11: Abladen bis tief in die Nacht
  • Bild 12: Zu schnell unterwegs ??
  • Bild 13: Abladen in Neo-Bratuschani
  • Bild 14: Reinhard überprüft, ob das Klavier den Transport heil überstanden hat :)
  • Bild 15: gestapelte Hilfsgüter
  • Bild 16: das Versammlungshaus der Gemeinde von Neo-Bratuschani
  • Bild 17: Transport eines mobilen Taufbeckens von Neo-Bratuschani…
  • Bild 18: ……zu dieser Gemeinde, wo in nächster Zeittaufen stattfinden sollen.
  • Bild 19+20: Transport gelungen!
  • Bild 21: von links nach rechts: Daniel und Artur, sowie Jura und seine Frau Ala
  • Bild 22: Pastor Victor‘s neuestes Projekt
  • Bild 23: Überbleibsel vergangener Tage

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Auf Bitten von Pastor Marijan haben wir uns entschlossen, einen 2. Transport nach Serbien durchzuführen. Mit meiner Frau und über 10 Tonnen an Hilfsgütern starteten wir am Samstag, den 31.03.2018 morgens Richtung Serbien. Wir kamen gut vorwärts und der Zoll war am Montag auch schnell erledigt, dank der guten Vorbereitung unserer Kontaktleute vor Ort. Am Montagnachmittag wurde noch ein Teil bei der Hilfsorganisation ‚Liebe deinen Nächsten‘ abgeladen und der Rest am Abend in der Zigeunergemeinde in Prokulpje. Die schweren Klaviere wurden in der Gemeinde abgeladen, während die Kleider und anderer Hilfsgüter wiederum in einen Sprinter umgeladen wurden, um zu Marians Haus gebracht zu werden. Von dort aus wird dann die Verteilaktion gestartet. Nach einer erholsamen Nacht bei Marian und seiner Familie ging es am Dienstagvormittag zusammen mit Marian und meiner Frau per Auto zu einer weiteren Zigeunergemeinde nach Pirot an der Grenze zum Kosovo. Hierher soll dann auch ein großer Teil der Hilfsgüter gebracht werden. Es war für uns bewegend, in welcher Umgebung der Gottesdienst der Zigeunergemeinde stattfindet: Eine Garage dient als Versammlungsraum. Wir trafen uns allerdings im Wohnzimmer des ortsansässigen Pastors der Zigeunergemeinde. Ein Teil der Gemeinde kam dann noch dazu und es gab einige Berichte der Anwesenden, was sie mit Gott erlebt haben. Nach einem Rundgang durch das Zigeunerdorf und einem kleinen Imbiß ging es wieder zurück nach Prokulpje. Am Mittwochmorgen machten sich meine Frau und ich wieder auf den Heimweg.

  • Bild 1-6: Unterwegs in Serbien
  • Bild 7-9: Teilentladung bei der Hilfsorganistion ’Liebe deinen Nächsten‘
  • Bild 10-17: Nächtliche Abladeaktion in Prokulpje
  • Bild 18-20: Umgebung von Pastor Marians Haus
  • Bild 21-23: Unterwegs zur Zigeunergemeinde nach Pirot
  • Bild 24: Eine Einnahmequelle der Zigeuner
  • Bild 25: Aufgang zur Wohnung des Gemeindeleiters
  • Bild 26: Versammlung im Wohnzimmer
  • Bild 27+28: Außenansicht des Versammlungsraums
  • Bild 29-31: Innenansicht des Versammlungsraums
  • Bild 32-37: Rundgang durch Pirot
  • Bild 38: Flüchtlingslager an der serbisch - ungarischen Grenze

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Auf Initiative von Heinz Spindler und in Zusammenarbeit mit dem christlichen Werk ‚Hilfe für Brüder‘ organisierten wir eine Fahrt nach Serbien, genauer gesagt nach Nis und nach Prokulpje. In Nis wollten wir eine humanitäre Hilfsorganisation, die auch gleichzeitig eine Bibelschule betreibt unterstützen. Die 2. Anlaufstelle war eine Zigeunergemeinde in Prokulpje. Am 1. Januar machten sich Tobias Leiser und ich auf den Weg. Für uns war es Neuland, da wir noch nie nach Serbien mit Hilfsgüter gefahren sind. An der ung. serbischen Grenze in Horgos lief alles recht zügig dank der von unserer serbischen Übersetzerin Ivana Spica guten Vorbereitung. Am Abend des 2. Januars kamen wir am Flughafen von Nis an, wo am nächsten Tag die Zollformalitäten erledigt werden sollten. Es dauerte doch einen halben Tag bis der Leiter der Hilfsorganistion, Emanuel Ralevic alle Formalitäten erledigt hatte. So konnten wir erst gegen Spätnachmittag die Hilsgüter in Form von Kleidung und Schulmöbel abladen. Dabei unterstützten uns die Gemeindemitglieder der Zigeunergemeinde von Pastor Marijan Stankovic. Abens wurde der Lkw noch in Prokulpje abgeladen. Ein Teil davon ging mit dem Sprinter zu Marians Haus, von wo aus seine Frau die Kleidung an bedürftige Menschen verteilt. Der Rest ging in das Gemeindehaus der Zigeunergemeinde. Nach einer erholsamen Nacht in Nis gab es noch ein Besichtigung der Bibelschule und eine kleine Stadtführung mit Besuch der einheimischen Märkte. Am späten Nachmittag machten sich Tobias und ich wieder auf den Heimweg, voll mit neuen Eindrücken.

  • Bild 1: Rast unterwegs auf dem Weg durch Serbien
  • Bild 2-3: Zollparkplatz am Flughafen ‚Konstantin, der Große‘
  • Bild 4: Mitfahrer Tobias
  • Bild 5,6,8: Abladen der Schulmöbel im Lager der Hilfsorganisation ‚Liebe deinen Nächsten‘
  • Bild 7: Innenansicht Lager
  • Bild 9 + 10: Abladen und Umladen in Prokulpje
  • Bild 11-13: Zigeunergemeinde in Prokulpje
  • Bild 14: Sicherer Standort für unseren Lastzug
  • Bild 15: Der Leiter der Bibelschule und Hilfsorganisastion Emanuel
  • Bild 16: Lutherjahr in Serbien
  • Bild 17 – 19: Führung durch die Bibelschule
  • Bild 20 – 23: Marktimpressionen

Kontakt

AGAPE e.V.
Jakobstraße 60
70794 Filderstadt
Telefon: 07158 - 940 715
E-Mail: michael.gromer@agape-filderstadt.de