Aktuelles
19.05.2021
Wir sind unterwegs...
vom 22.05. bis 29.05.2021.
25.01.2021
Aufgrund aktueller Situation bleibt unser Lager geschlossen.
Abgabe nach tel. Vereinbarung möglich.
30.11.2020
Wir machen Weihnachtspause
Das Lager bleibt vom 14.12.2020 bis einschließlich 10.01.2021 geschlossen.
06.07.2020
Vorgehen Hilfsgüterabgabe
Bitte beachten Sie das hier beschriebene Vorgehen
20.06.2020
Lager geschlossen bis 29.06.2020
Danach mit telefonischer Vereinbarung!
21.04.2020
Lager weiter geschlossen
Annahme von Hilfsgütern nach telefonischer Vereinbarung
17.03.2020
Unser Lager
bleibt vorerst geschlossen!
19.02.2020
Lager geschlossen
vom 20.02. bis 03.03.2020
09.11.2019
Lager geschlossen
vom 21.11.2019 bis 07.01.2020
14.10.2019
Lager diese Woche geschlossen
Das Lager bleibt diesen Mittwoch den 16.10.2019 geschlossen.

Reisebericht Ukrainefahrt vom 01.01.2009 – 11.01.2009

Im Auftrag der ukrain-lutherischen Kirche fuhren Daniel und ich am Morgen los. Über die östlichen Bundesländer ging es weiter nach Polen, wo uns der Winter einholte. In Krakau mussten wir notgedrungen eine Nacht bei einer SCANIA-Werkstatt verbringen, weil unser Lkw sich nicht mehr schalten ließ. Wir vermuteten dass die Lichtmaschine nicht mehr richtig funktioniert und die Batterien nicht mehr geladen wurden. Wir haben dann bei -10°C ohne Standheizung im Lkw übernachtet. Glücklicherweise hatte die Werkstatt am Samstag offen und verkaufte uns 2 neue Batterien. Wir konnten also weiterfahren.

An der polnisch-ukrain. Grenze gab es außer den üblichen Wartezeiten keine Probleme. Wir fuhren weiter Richtung Charkov, unserem Ziel. Unterwegs hatten wir wieder Problem mit der elektronischen Schaltung. Wir fanden Gott sei dank einen TIR-Parkplatz mit einem Motel. Eine 2.Nacht im eiskalten Lkw wollten wir nicht mehr verbringen, und deshalb checken wir für umgerechnet 12 € pro Person in das Motel ein. Es war erstaunlich sauber und wir ließen uns auch das abendessen schmecken. Unser Zeitplan kam jetzt etwas durcheinander, weil wir am Montag in Charkov beim Zoll sein sollten. Es gab dort einen sogenannten Notdienst über die orthodoxen Weihnachtsfeiertage.

Am Nächsten morgen legte sich Daniel bei Eiseskälte unter den Lkw und baute die Lichtmaschine aus. Wir fanden ein Taxi, das uns zum Basar der nächsten Stadt brachten, wo wir die Lichtmaschine überprüfen lassen konnten. Sie war in Ordnung. Daniel baute sie wieder ein und der Motor sprang sogar an. Die Batterien hatten sich über Nacht erholt und so konnten wir weiter fahren.

Aber nach ca. 20 km war wieder Schluß. Mitten in der ukrainischen Landschaft standen wir am Straßenrand. Danaile fand nach einigem suchen den Fehler: Ein Kabel, das über den Anlasser zu den Batterien führt, war gebrochen. Wir konnten es notdürftig ersetzen. Doch wir brauchten wieder Starthilfe. Ein ukrainischer KAMAZ-Fahrer hielt an und gab uns Starthilfe. So konnten wir unseren weg fortsetzen und kamen am Montagmorgen beim Zoll in Charkov an.

Dieser war aber geschlossen! Nachdem wir unseren Kontaktmann, Martin Reuter vom DAAD, informiert hatten, kam er und holte uns ab. Wir mussten nun doch 2 Tage warten bis der Zoll wieder geöffnet hat.

Diese tage verbrachten wir mit Martin und mit Andreas Hamburg von der ukrain-lutherischen Kirche, die uns die Stadt zeigten und uns mit auf eine orthodoxe Weihnachtsfeier mitnahmen.

Am Donnerstag konnten wir in einem Krankenhaus unter Zollaufsicht den Motorwagen abladen, am Freitag konnten wir den Hänger abladen und machten uns danach gleich auf den Heimweg über Polen nach Deutschland.

Kurz vor der polnisch-deutschen Grenze haben wir noch einmal übernachtet um dann am Sonntag den Rest vom Heimweg unter die Räder zu nehmen. Wir sind sehr dankbar, dass Gott uns auch bei dieser Fahrt in all den Schwierigkeiten und Problemen seine Nähe hat spüren lassen und uns bewahrt und behütet hat.