Aktuelles
12.12.2017
Weihnachtspause
Lager bleibt bis Anfang Februar geschlossen!
28.11.2017
Lager am 29.11.2017 geschlossen!
Das Lager bleibt diesen Mittwoch geschlossen!
25.10.2017
Lager geschlossen
Unser Lager bleibt am 1. November geschlossen, da wir mit einem Transport in Rumänien unterwegs sind.
06.09.2017
Lager geschlossen
am 13. und 20. September. Am 27. September ist das Lager wieder geöffnet. Die Zufahrt ist an diesem Tag durch den Krämermarkt erschwert. Bitte fahren Sie über die Hegelstraße ans Lager.
14.03.2017
Markt in Sielmingen
und dadurch erschwerte Zufahrt zum Lager.
27.09.2016
Erschwerte Zufahrt zum Lager
am Mittwoch den 28.September
13.06.2016
Lager geschlossen
Das Lager ist nach diesem Mittwoch für 2 Wochen geschlossen.
19.03.2016
Lager geschlossen
Am 23.03. und 30.03. bleibt das Lager geschlossen!
22.12.2015
Lager erst am 13.1.2016 wieder geöffnet
Unser Lager bleibt bis ins neue Jahr hinein geschlossen. Ab dem 13.01.2016 ist es wieder geöffnet!
22.12.2015
Nächste Fahrt am 27.12.2016
nach Rumänien!

Moldavien 2005

Dienstag, 02.08.2005:

Morgens habe ich noch gearbeitet. Am Abend davor Transportpapiere geschrieben. 12:00 Uhr Arbeitsschluß.

Mit unserem Hängerzug bin ich zum Zoll am Stuttgarter Hafen gefahren, es gab keine Probleme. Zurück nach Hause, Lkw im Industriegebiet abgestellt. Mittagessen. Helmut ruft an und fragt, wann es los geht. Tasche packen und um 16:30 zum Lkw und packen. Helmut und Ingrid kommen auch. Nachdem alles verstaut ist, beten wir noch und fahren los. Ich fahre zuerst, tanken in Neuhausen ( Aral), dann weiter bis Leipheim, Fahrerwechsel, weiter über München, Deggendorf, Suben. Es regnet teilweise, Helmut fährt vorsichtig, aber gut. In Suben GO-Box laden, ich fahre weiter bis Amstetten-West, günstige Tankstelle laut DHHN, wir übernachten dort.


Mittwoch, 03.08.2005:

7:00: Frühstücken und weiter auf der Autobahn fährt Helmut. In Wien Stau und Baustelle, Helmut fährt ziemlich weit rechts. Kurz vor der Grenze Fahrerwechsel. An der Waage Probleme mit Hinterachsgewicht von Lkw, Waage umrundet, noch einmal gewogen mit abgelassener Luftfederung (10,75 t, statt 11,0t.), weiter bis zur Mautstation, Vesperpause, Helmut fährt, es ist regnerisch und kühl. Auf der Europastrasse Fahrerwechsel, weiter bis zur 'Bauernschenke', dort gibt es einen überwachten Parkplatz, essen im Freien, duschen, schlafen gehen.


Donnerstag, 04.08.2005:

6:00 aufstehen, frühstücken, Fahrt zur Grenze, Lkw Schlange, wir fahren vorbei, ein freundlicher Fahrer lässt uns durch. An der Waage sagt uns ein junger Zöllner, dass Hilfstransporte nur mit Lebensmittel und Medikamenten sich vordrängeln dürfen, sein Chef hätte das angeordnet, lässt uns aber dann doch durch. Zollabfertigung in Ungarn geht recht zügig, am Schlagbaum werden wir auf meine Bitte hin verplombt. Auf rumänischer Seite gehen wir zu Frigoexpress und machen Papiere (90 Euro). Beim Warten treffen wir einen Hilfskonvoi mit 5 Lkw, eine ältere Dame leitet ihn. An der Waage gibt es noch einmal Probleme, da das Hinterachsgewicht bei 10,3t.liegt und nur 10,2t. erlaubt sind bei einem Fahrzeug mit 2 x2 Achsen. Trotz Diskussion keine Chance, wir müssen 220 Euro Strafe zahlen und die Strecke wird uns vorgeschrieben. Hermann Hofsäß und seine Gruppe sind seit 08:00 in Cluj und fahren weiter. Wir fahren auch weiter. Helmut ist begeistert vom Land und filmt viel. In Cluj tanken wir und machen eine kurze Pause. Ich fahre weiter durch Cluj über die Lkw-Umgehung Richtung Deij. Wetter bessert sich. Fahrerwechsel kurz hinter Cluj. Wir fahren nach Deij, Bistritia. In Tihuta auf 1200m. übernachten wir, herrliche Gegend, Helmut ist begeistert, er fährt die ganzen Passstrecken. Auf der Passhöhe übernachten wir, trinken noch ein Schlummerbier in einem ‚Restaurant’ und schlafen dann.


Freitag, 05.08.2005:

7:30 geht es nach einem Frühstück weiter , Helmut fährt über Suceava, Botosani, Targu Frumos, dort Fahrerwechsel, weiter nach Iasi. Iasi ist eine große chaotische Stadt mit einer Straßenbahn aus Stuttgart. Ich muss einmal an der Tankstelle nach dem Weg nach Sculeni (Grenze Moldawien) fragen. Um 17:00 sind wir an der rum.-mold. Grenze. Es ist warm und sonnig. Abfertigung geht recht zügig, dann Überfahrt auf mold. Seite, über Brücke (Brut), Desinfektion der Reifen (kostenlos), dann warten bis wir an der Reihe sind, 2 Lkws sind vor uns. Endlich sind wir dran, Passkontrolle o.k, Papiere für Ladung problematisch, 18:00 Schichtwechsel, der andere Zöllner gibt sich echt Mühe, uns zu helfen, trotzdem müssen wir Anhänger und Lkw abladen (teilweise) Zöllner hilft mit und packt auch wieder ein, immer wieder die Frage, ob wir Schuhe dabei haben, die ich immer wieder verneine, er findet Unterwäsche, ist etwas säuerlich, macht aber trotzdem die Papiere fertig. Er fragt uns immer wieder, ob wir nicht im Zollhof übernachten wollen. Ich verneine, da wir weiterfahren wollen. Endlich, nachdem wir aus den zu geparkten Lkws heraus rangiert sind, können wir fahren. Die letzte Schranke tut sich auf. (23:00)Wir fahren Richtung Balti, sehr spärliche Beleuchtung und Beschilderung, viele Kreisverkehre, an einer Kreuzung frage ich einen Tankwart nach dem Weg. An einem Kreisverkehr fahre ich rückwärts wieder zurück und nach Balti, dort frage ich ein paar Jugendliche, die an einem Kiosk stehen, sie schicken mich wieder zurück und auf den richtigen Weg. Unterwegs merke ich, dass die Schaltung nicht mehr richtig funktioniert. Wir fahren Abzweig Bratuschani noi, obwohl ich weiss, dass dies der falsche Weg ist, ich laufe zu Fuß Weg hinunter, da eine SMS von der Gruppe sagt, dass wir in der Baumallee schlafen sollen. Motor springt mit Mühe an, Batterie schwach, Lichtmaschine defekt? Wir fahren rückwärts auf Hauptstrasse und Richtung Edinet, drehen aber nach Capell wieder um und fahren an Ortseingang von Bratuschani noi, kein Gang geht hinein, Motor lässt sich nicht mehr starten, wir schlafen. Es ist 02:30 Uhr




Samstag, 06.08.2005:

Morgens um 7:30 schicke ich eine SMS, bald darauf kommt Rudi mit Michael. Herzlich Begrüßung, wir packen unser Gepäck in einen Sprinter Bus mitsamt den Batterien. Die Batterien vom Anhänger sind auch leer. Wir fahren nach Bratuschani und organisieren 2 Batterien, bauen sie in Lkw ein und holen Lkw nach Bratuschani ins Gemeindehaus. Dann Batterien zum Laden fahren und Mittagessen. Danach Lichtmaschine ausbauen und zum Überprüfen bringen, Elektriker nicht da. Dann wieder zurück zu Michael, die Gruppe ist in einem Gottesdienst wir ruhen uns aus und schlafen in Lkw.


Sonntag, 07.08.2005:

Morgens Gottesdienst mit Taufen im See, für uns eine ganz neue Erfahrung. Wetter nasskalt und regnerisch, aber trotzdem sehr bewegend, Mittagessen. Danach mit der Gruppe unterhalten bzw. Mittagspause. 17:00 noch ein Gottesdienst in der Kirche von Bratuschani. Abendessen und unser allabendlicher Spaziergang zum Lkw. Abends kam noch der Zöllner wegen den Papieren. Er ist gläubiger Christ.


Montag, 08.08.2005:

Morgens in Edinet registrieren lassen, Möglichkeit zum Wort Gottes weitergeben durch Lieder und Gespräche, dann zurückfahren, Batterien holen und einbauen, Lichtmaschiene soll in Ordnung sein und wir bauen sie wieder ein. Abends ab 17:00 3 Gottesdienste, Helmut bleibt zurück, er ist müde, Rudi war noch einmal an die Grenze gefahren, weil ein Declaratie gefehlt hat. Die Gottesdienste sind sehr interessant, weil die Gemeinden sehr klein sind. 1.Gemeinde ist in Alexandria, 2. Gemeinde deutsch, russisch, rumänischer Gottesdienst, In der 3. Gemeinde darf ich auch ein Zeugnis abgeben. Wir fahren gegen 01:00 nach Hause bin etwas müde. In Bratuschani gehe ich gleich zum Lkw, Helmut schläft schon.


Dienstag, 09.08.2005:

8:00 Frühstück, mit Gruppe unterhalten, 11:00: Abladen Lkw, Mittagessen, abends Gottesdienst in Bratuschani noi (17:00) Karolina, die Tochter von Heinrich übersetzt wieder. Nach dem Gottesdienst Abendessen, Sergei warnt uns noch vor dem Essen, er ist ein ganz lieber Mensch, ich hatte mit ihm ganz interessante Gespräche. Abends Verabschiedung von der Gruppe. Helmut will am Freitag zu Hause sein, weil am Sa. Abend er und Ingrid ins Musical gehen und er am Samstag noch etwas arbeiten will. Ich wollte eigentlich erst nach dem Frühstück fahren, doch Helmut meint, dass es besser ist, wenn wir früher fahren.


Mittwoch, 10.08.2005:

5:30 aufstehen, frühstücken, 6:30 losfahren. Ein wunderschöner Sommertag, gut zum Fahren und filmen. An der mold. Grenze gibt es kurz Verständigungsprobleme an der Registrierung für Autos, Ich dachte sie brauchen ein Papier, dass ich beim Zoll in Bratuschani gelassen habe, es stellt sich jedoch heraus, dass es die ‚Autoritatie’ ist, die ich als Kopie habe. Wenig Lkw vor uns , wir werden gründlich abgecheckt, dann lange Wartezeit bei rum. Abfertigung. Endlich gegen 12:00 können wir weiter. ‚Rovigneta’ muss ich noch einfordern. Dann in Iasi springt Druckluftschlauch von Federspeicher am Anhänger, Achse blockiert auf Straßenbahnschiene, draufstecken, weiterfahren, anziehen, weiterfahren. Wir fahren über Bacau, Brasov (ab Brasov fahre ich) nach Petresti zu Victor , kommen dort um 0:00 an , es gibt noch Abendessen und dann gehen wir ins Bett.


Donnerstag, 11.08.2005:

Victor schläft noch, ebenso Alexandra und ihre Tochter, wir fahren um 8:30 weiter, Helmut fährt. In Cluj machen wir kurz Rast zum Filmen. Lkw springt wieder nicht an. Wir lassen ihn anrollen, Helmut ist etwas besorgt und auch ich bin etwas unsicher. Wir fahren bis zu dem Dorf mit den vielen Ständen, ich bleibe sitzen, Motor an, Helmut kauft ein. Kurz vor Oradea merke ich, dass wieder die Gänge nicht hinein gehen (zurückschalten ist fast nicht möglich). Direckt vor Mercedes-Benz Werkstatt geht nichts mehr. Dort gibt es die letzten beiden Batterien für unseren Lkw, dem HERRN sei Lob und Dank. Sie werden eingebaut und es kann mit 1 Std. Verzögerung weitergehen. (16:00). Grenze geht relativ zügig. Zuerst will man uns an das Ende der Schlange schicken, bis der Polizist endlich 'Umanitara' versteht. Wir fahren nachdem wir geröngt worden sind, zur 'Bauernschenke' weiter und essen dort, dann fährt Helmut weiter bis kurz nach Gyor, ich fahre über Grenze bis Raststätte Alland. Wir trinken noch ein Schlummerbier und gehen gegen 02:30 ins Bett.


Freitag.12.08.2005:

9:00: nach Frühstück geht es weiter. Helmut fährt wir halten noch in Amstetten-West zum Tanken und ich esse noch etwas, dann geht es weiter. Über Passau, Deggendorf, München Stuttgart geht es mit mehren Staus nach Hause. Gegen 19:00 sind wir in Sielmingen angekommen. Unsere Familien warteten schon auf uns.

Fazit:

Eine von Gott gesegnete und bewahrte Fahrt mit vielen Eindrücken und Erfahrungen